Inselhopping Kroatien: Erlebe die Adria-Küste, malerische Inseln und atemberaubende Wasserfälle auf meiner 7-tägigen Rundreise!
Manchmal sind es die spontanen Entscheidungen, die die besten Abenteuer bringen. So war es auch diesmal: Ohne lange zu überlegen, buchte ich ein Ticket nach Kroatien – ein Land, das ich bisher nur von Postkarten kannte. Nach drei Jahren auf Reisen zieht es mich immer wieder ans Meer, und die Vorstellung von malerischen Küstenstädten, Inselhopping und glasklarem Wasser ließ mich nicht mehr los.
Die nächste Woche wollte ich entlang der Adria verbringen, von Dubrovnik bis Zagreb, mit Stopps in kleinen Buchten, lebendigen Städten und Nationalparks, die aussehen wie aus einem Märchenbuch. Ich hatte keinen strikten Plan, nur eine grobe Route und das Ziel, die versteckten Schätze Kroatiens zu entdecken.
In diesem Reisebericht nehme ich euch mit auf meine 7-tägige Rundreise durch Kroatien – mit allen Highlights, kleinen Überraschungen und Momenten, die mir den Atem raubten. Also packt eure Koffer (zumindest im Kopf) und kommt mit mir auf eine Reise voller Sonne, Abenteuer und Meer!
Meine Kroatien Reise – 7 Tage entlang der Adria: Geheimtipps, Inselhopping & Naturwunder
Steckbrief: Kroatien – Mehr als nur Cevapcici und Küstenzauber!
Land: | Kroatien |
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Hauptstadt: | Zagreb – die Stadt mit dem coolsten Straßenbahnnetz und noch cooleren Cafés |
Landessprache: | Kroatisch – inklusive Wörter, die aussehen wie Zungenbrecher für Fortgeschrittene |
Einwohnerzahl: | Rund 4 Millionen – plus jede Menge Touristen, die mit der Aussprache von „Hvala“ kämpfen |
Fläche: | 56.594 km² – davon gefühlt die Hälfte Strände und Inseln |
Währung: | Euro (€) – seit 2023, was die Sache für Touristen deutlich einfacher macht |
Klima: | Mediterran an der Küste, kontinental im Inland – also entweder Badehose oder Regenschirm einpacken |
Spezialitäten: | Cevapcici, Peka, Trüffel aus Istrien und Olivenöl, das selbst Italiener neidisch macht |
Sehenswürdigkeiten: | Dubrovnik, Split, die Plitvicer Seen – plus 1.244 Inseln, von denen jede behauptet, die schönste zu sein |
Lieblingsbeschäftigung: | Fußball schauen, über Fußball diskutieren und sich über Schiedsrichter aufregen – eine nationale Leidenschaft |
Fun Fact: | Die Krawatte (kroatisch: „kravata“) wurde tatsächlich von kroatischen Söldnern erfunden – also beim nächsten Meeting bitte daran denken! |
Tag 1: Anreise nach Dubrovnik – Die Perle der Adria
Als mein Flieger in Dubrovnik landete, wusste ich sofort, dass mich eine besondere Woche erwartet. Schon beim Anflug bot sich ein atemberaubender Blick auf die terrakottafarbenen Dächer und das schillernde Blau der Adria. Es fühlte sich fast surreal an, die Stadtmauer aus der Vogelperspektive zu sehen, die sich wie ein Schutzschild um die Altstadt legte. Ich konnte es kaum erwarten, endlich loszulegen.
Nach einer kurzen Taxifahrt erreichte ich mein kleines Boutique-Hotel, das sich perfekt in eine der verwinkelten Gassen der Altstadt schmiegte. Die Inhaberin begrüßte mich mit einem Lächeln und einem Glas hausgemachten Zitronenlikör. Ihr Tipp für den Abend: die versteckte Konoba in einer Seitengasse, wo die Einheimischen essen. Beim Check-in entdeckte ich im Eingangsbereich zudem einen kleinen Kroatisch Anfängersprachkurs in Broschürenform – vielleicht genau das Richtige, um ein paar Worte mehr als nur „Hvala“ sagen zu können.
Ein Spaziergang auf der Stadtmauer – Geschichte zum Anfassen
Nach dem Check-in zog es mich zur berühmten Stadtmauer. Die knapp zwei Kilometer lange Runde bot immer wieder neue Perspektiven auf die Altstadt und das Meer. Hier oben, zwischen den massiven Mauern und dem Wind, der nach Salz und Sommer roch, ließ sich die Geschichte der Stadt förmlich greifen.
Von den Wachtürmen aus erhaschte ich Blicke auf rote Ziegeldächer und Gärten, in denen Zitronenbäume blühten. Die Aussicht auf die verwinkelten Gassen und das endlose Meer ließ mich den Trubel der letzten Wochen vergessen. Auch die Festung Lovrijenac, die stolz auf einem Felsen über der Stadt thronte, beeindruckte mich mit ihrer wuchtigen Präsenz.
Auf der Stradun – Die Seele von Dubrovnik
Abends schlenderte ich über die Stradun, die Hauptstraße der Altstadt. Mit ihren glänzenden Kalksteinplatten, die im Licht der Laternen wie Marmor schimmerten, wirkte sie fast wie eine Bühne. Die Cafés und kleinen Läden an den Seiten waren gut besucht, und aus den Restaurants wehten Düfte von Rosmarin, Knoblauch und frischem Fisch herüber.
Ich ließ den Tag bei einer Portion gegrillter Calamari und einem Glas Malvasia-Wein ausklingen, während die Sonne hinter den Stadtmauern verschwand. Die Gespräche der Einheimischen und das leise Plätschern der Brunnen waren die perfekte Hintergrundmusik. Dubrovnik ist tatsächlich eine Perle – und mein Abenteuer hatte gerade erst begonnen.
Tag 2: Entlang der Adriaküste – Von Dubrovnik nach Split
Die malerische Küstenstraße von Dubrovnik nach Split ist ein Traum. Schon nach wenigen Kilometern öffnete sich der Blick auf steile Klippen und das schimmernde Blau der Adria, das in allen erdenklichen Türkistönen glitzerte. Ich ließ mir Zeit und legte unterwegs immer wieder Fotostopps ein – besonders an den Aussichtspunkten über die Elaphiten-Inseln konnte ich kaum genug bekommen.
Das Fahren selbst fühlte sich an wie eine Filmszene: Kurven, die sich an die Felsen schmiegten, und Dörfer mit weißen Steinhäusern und roten Dächern. Während die Sonne immer höher stieg, legte ich einen Stopp an der Makarska Riviera ein.
Erfrischung an der Makarska Riviera – Ein Bad im Paradies
Die Makarska Riviera ist wirklich ein kleines Paradies. Das Wasser war so klar, dass ich bis auf den Grund sehen konnte – perfekt, um die Beine auszustrecken und kurz abzutauchen. Zwischen den Pinien fand ich eine kleine Strandbar, wo ich mit den Füßen im Sand einen erfrischenden „Limoncello Spritz“ genoss.
Die Einheimischen waren entspannt und gesprächig, und ein älterer Herr erzählte mir stolz, dass die Strände hier zu den schönsten in ganz Kroatien zählen. Ich musste ihm recht geben.
Ankunft in Split – Antike trifft auf mediterrane Lebensfreude
In Split angekommen, tauchte ich gleich in die lebendige Altstadt ein. Der Diokletianpalast ist beeindruckend – ein Mix aus Antike und Moderne, umgeben von Cafés und kleinen Läden. Es war ein surrealer Moment, durch die Säulen und Torbögen zu schlendern und zu wissen, dass hier vor Jahrhunderten Kaiser speisten und lebten.
Ein Straßenkünstler spielte am Peristyl auf seiner Gitarre, und die Melodie schwebte durch die warmen Gassen. Ich ließ mich treiben, kaufte ein Stück Pogača, ein mit Oliven und Kräutern gefülltes Fladenbrot, und fand einen Platz im Schatten.
Abendstimmung auf der Riva-Promenade – Kroatische Gelassenheit
Abends, auf der Riva-Promenade mit einem Glas kroatischem Wein, fühlte sich alles perfekt an. Die Yachten im Hafen schaukelten sanft, und die Fassaden der Gebäude glühten im letzten Licht des Tages. Ein Pärchen ließ leise einen Straßenmusiker hochleben, während Kinder Eis schleckten und am Brunnen spielten.
Ich entschied mich für ein Abendessen in einem kleinen Lokal mit Blick aufs Wasser: schwarze Risotto mit Tintenfisch, dazu ein Glas Pošip. Der Kellner empfahl mir zum Abschluss einen Maraschino-Likör aus Zadar – süß und kräftig, genau wie die Eindrücke dieses Tages.
Split hat es geschafft, mich zu verzaubern. Ich wusste, dass es schwer wird, dieses Gefühl in Worte zu fassen – aber ich wollte es unbedingt versuchen.
Tag 3: Inselhopping nach Hvar – Die Sonneninsel Kroatiens
Am nächsten Morgen ging es mit der Fähre nach Hvar – und die Insel hat wirklich was Magisches. Schon die Überfahrt bot spektakuläre Ausblicke auf das tiefblaue Wasser und die kleinen Inselchen, die wie grüne Smaragde in der Adria lagen. Der warme Wind auf dem Deck und die Möwen, die uns begleiteten, sorgten für echtes Urlaubsfeeling.
Als wir im Hafen von Hvar anlegten, empfing mich die Insel mit einem bunten Treiben. Die Altstadt, die engen Gassen und die bunten Boote im Hafen waren einfach malerisch. Überall blühten Bougainvilleen, und der Duft von Lavendel lag in der Luft. Ich ließ mich durch die Kopfsteinpflasterstraßen treiben, vorbei an kleinen Boutiquen und Cafés, in denen die Einheimischen Espresso schlürften und über die neuesten Geschichten der Insel tuschelten.
Zur Festung Fortica – Ein Blick über die Pakleni-Inseln
Nachmittags wanderte ich zur Festung Fortica, von wo aus man einen unfassbaren Blick auf die Pakleni-Inseln hat. Der Weg hinauf führte durch schattige Olivenhaine und entlang blühender Agaven. Es war heiß, und ich war froh über die Wasserflasche, die ich mir in einer kleinen Bäckerei in der Altstadt gekauft hatte.
Oben angekommen, war die Aussicht jede Mühe wert: Die Pakleni-Inseln sahen aus wie kleine grüne Tupfer im azurblauen Wasser, und die weißen Segelboote, die zwischen ihnen hindurchglitten, rundeten das Postkartenmotiv ab. Ich setzte mich auf die alten Mauern der Festung, ließ die Beine baumeln und genoss diesen perfekten Moment, während die Sonne langsam tiefer sank.
Abendessen am Hafen – Kulinarische Highlights von Hvar
Zum Abendessen zog es mich in eine Taverne am Hafen, wo ich frischen Fisch und Lavendel-Eis probierte – typisch für Hvar. Die Taverne war ein Geheimtipp der Hotelbesitzerin und lag etwas abseits des Trubels, direkt am Wasser. Die Holztische waren mit weiß-blauen Decken gedeckt, und Lampions schaukelten im Wind.
Der Fisch – frisch vom Grill und mit Rosmarin und Knoblauch verfeinert – war eine Offenbarung. Dazu ein Glas Plavac Mali, ein kräftiger Rotwein aus der Region, und die Welt war in Ordnung. Doch das Highlight war das Lavendel-Eis: Eine ungewöhnliche, fast blumige Süße, die perfekt zum lauen Sommerabend passte. Die Sonneninsel hat mich mit ihrem Charme und der entspannten Atmosphäre vollkommen verzaubert.
Tag 4: Natur pur im Krka-Nationalpark
Vom Trubel der Küstenstädte in die stille Natur – der Krka-Nationalpark war ein echtes Highlight! Die Fahrt führte durch sanfte Hügel und kleine Dörfer, in denen die Zeit stillzustehen schien. Schon am Eingang des Parks hörte ich das Rauschen der Wasserfälle und spürte die kühle Frische, die aus dem Wald wehte.
Die türkisfarbenen Wasserfälle wirkten wie aus einem Märchen. Ich ließ es mir nicht nehmen, eine Runde im kühlen Wasser zu schwimmen. Der Badesteg lag etwas abseits, umrahmt von Schilf und wilden Blumen, und das Wasser war glasklar. Die Fische schwammen mir neugierig um die Beine, und für einen Moment vergaß ich alles um mich herum.
Entdeckungstour auf Holzstegen – Zwischen Seen und Wasserfällen
Nach dem erfrischenden Bad folgte ich den hölzernen Stegen, die sich durch den Park schlängelten. Immer wieder öffneten sich die Bäume und gaben den Blick frei auf versteckte Buchten, kleine Inselchen und tosende Kaskaden. Eine Horde Frösche lieferte das perfekte Hintergrundkonzert, während die Sonne durch das Blätterdach blitzte.
Ich nahm mir Zeit, jede Aussicht zu genießen und die Stimmung mit der Kamera einzufangen. Besonders die Skradinski Buk Wasserfälle – die größten im Park – waren beeindruckend. Das Rauschen war so laut, dass man sein eigenes Wort kaum verstand, und die Gischt lag wie ein feiner Schleier in der Luft.
Bootstour zur Klosterinsel Visovac – Zeit zum Innehalten
Eine Bootstour brachte mich zur Klosterinsel Visovac, wo sich die Zeit irgendwie langsamer anfühlte. Das kleine Franziskanerkloster, umgeben von hohen Zypressen, wirkte wie aus der Zeit gefallen. Ein Mönch begrüßte uns freundlich und erzählte die Geschichte des Klosters – auf Kroatisch natürlich, aber das Nicken und die warmen Blicke machten die Worte fast überflüssig.
Nach einer kleinen Wanderung setzte ich mich mit einem Sandwich ans Wasser und genoss die Ruhe. Eine Entenfamilie zog vorbei, und im Hintergrund plätscherten die Wasserfälle leise weiter. Kroatiens Natur hat definitiv etwas Magisches!
Tag 5: Zadar – Wo die Sonne am schönsten untergeht
Nach einer kurzen Fahrt erreichte ich Zadar, die Stadt der schönsten Sonnenuntergänge – und das zu Recht! Schon die Anfahrt entlang der Promenade versprach einen besonderen Tag. Zadar ist eine Stadt der Kontraste: Antike Ruinen, mittelalterliche Kirchen und moderne Installationen wie der „Gruß an die Sonne“, die allesamt das Bild der Stadt prägen.
Ich ließ mich durch die Altstadt treiben, vorbei am Forum Romanum und der beeindruckenden Kirche des Heiligen Donatus. Die engen Gassen mit Kopfsteinpflaster und die kleinen Läden, die Lavendelprodukte und Olivenöl verkauften, hatten ihren ganz eigenen Charme.
Die Meeresorgel – Ein Konzert der Wellen
Die Meeresorgel spielte ihre melancholische Melodie, während die Sonne im Meer versank. Es war fast wie ein kleines Konzert der Natur. Die Konstruktion aus Röhren und Stufen direkt am Wasser ist einzigartig: Sobald die Wellen die Luft durch die Röhren drücken, erklingen tiefe, fast mystische Töne. Ich setzte mich auf die warmen Steine, ließ die Beine baumeln und schloss für einen Moment die Augen.
Der Sonnenuntergang war tatsächlich spektakulär. Die Farben wechselten von Gold zu Orange und schließlich zu einem tiefen Rot, während die Klänge der Meeresorgel im Hintergrund langsam verhallten. Alfred Hitchcock hatte nicht übertrieben, als er sagte, Zadar habe die schönsten Sonnenuntergänge der Welt.
Abendessen in der Konoba – Tradition auf dem Teller
Die Altstadt von Zadar überraschte mich mit ihrer Mischung aus antiken Ruinen und modernen Installationen wie dem „Gruß an die Sonne“. Abends probierte ich in einer Konoba Peka – ein langsam geschmortes Fleischgericht – einfach köstlich! Die Konoba war rustikal, mit Holzbalken und karierten Tischdecken. Der Duft von Rosmarin und Rauch hing in der Luft.
Peka, unter einer gusseisernen Glocke und in heißen Kohlen gegart, war ein Genuss: butterzartes Lamm mit Kartoffeln und Gemüse, dazu ein Glas Maraschino – ein Kirschlikör aus Zadar. Die Besitzerin brachte zum Abschluss noch einen hausgemachten Feigenlikör. Zufrieden und mit schweren Beinen machte ich mich auf den Rückweg zum Hotel.
Tag 6: Abenteuer in den Plitvicer Seen
Es ging früh los in Richtung Plitvicer Seen. Der Nationalpark war wie ein eigenes kleines Universum – türkisfarbene Seen, Holzstege und überall das Plätschern von Wasserfällen. Die Luft roch frisch nach Moos und Kiefern, und die ersten Sonnenstrahlen brachen durch die Baumkronen.
Ich entschied mich für die längere Route durch den Park, die an zwölf Seen und zahlreichen Wasserfällen vorbeiführt. Die Farben des Wassers wechselten je nach Tiefe und Licht von Türkis zu Smaragdgrün, und Fische schossen durch die glasklaren Becken.
Fotoparadies und Ruheoase – Zwischen Wasserfällen und Holzstegen
Ich verbrachte Stunden damit, die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Besonders die Wasserfälle der unteren Seen, die über moosbewachsene Felsen stürzten, waren wie aus einem Märchen. Die Holzstege führten direkt über das Wasser, und das leise Knarzen unter den Füßen und das Plätschern der Bäche waren die perfekte Hintergrundmusik.
Es war einer dieser seltenen Momente, in denen die Zeit stillzustehen schien. Eine kleine Brücke bot einen Aussichtspunkt, von dem aus man fast alle Seen überblicken konnte – ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde. Ich blieb eine ganze Weile stehen, ließ den Rucksack sinken und sog die friedliche Atmosphäre in mich auf.
Ein Tag voller Eindrücke – Abschied von den Plitvicer Seen
Die frische Luft und das sanfte Licht durch die Bäume machten diesen Tag perfekt. Zum Abschluss gönnte ich mir in einem kleinen Café am Parkeingang ein Stück Mandelkuchen und einen Kaffee, während die Beine müde, aber glücklich waren.
Auf der Rückfahrt ließ ich die Fenster offen, die Haare im Wind und die Kamera voller Bilder. Kroatiens Natur hatte mich einmal mehr verzaubert.
Tag 7: Zagreb – Ein perfekter Abschluss
Zum Abschluss meiner Kroatien Rundreise machte ich Halt in Zagreb. Die Hauptstadt ist ein Mix aus Tradition und Moderne: die lebendige Tkalčićeva-Straße mit ihren Cafés und die ruhige Oberstadt mit Kopfsteinpflaster und historischen Gebäuden. Die Straßenbahn brachte mich vom Bahnhof direkt ins Herz der Stadt, vorbei an prächtigen Fassaden und kleinen Buchhandlungen.
Die Kathedrale von Zagreb ragte mit ihren neugotischen Türmen majestätisch in den Himmel. Ich trat ein, um kurz innezuhalten und die Stille zu genießen. Die bunten Fenster warfen Lichtmuster auf den Steinboden, und die Kerzen flackerten leise.
Stadterkundung auf kroatisch – Märkte und Museen
Ich besuchte die Kathedrale von Zagreb und ließ mich von der Straßenbahn durch die Stadt treiben. Ein Abstecher zum Dolac-Markt durfte nicht fehlen: Die Stände bogen sich unter frischem Obst, Käse und Honig. Die Verkäufer riefen ihre Angebote auf Kroatisch aus, und ich kaufte ein Glas Lavendelhonig als Souvenir.
Auch das Museum der zerbrochenen Beziehungen erwies sich als überraschend bewegend – eine Sammlung persönlicher Gegenstände und ihrer Geschichten, die unter die Haut ging.
Abschluss im Buchcafé – Ein Rückblick auf die Woche
Am Nachmittag stieß ich auf ein kleines Buchcafé, wo ich bei einem Cappuccino die Eindrücke der Woche Revue passieren ließ. Die Regale waren voll mit alten Klassikern und neuen Romanen, und eine Katze streifte schnurrend um die Stühle. Ich schrieb ein paar Postkarten an Freunde und hielt die schönsten Momente der Reise fest.
Am Abend ging es mit vielen neuen Erinnerungen im Gepäck zurück nach Deutschland. Beim Blick aus dem Flugzeugfenster dachte ich an die Sonnenuntergänge von Zadar, die türkisfarbenen Seen und die engen Gassen von Dubrovnik – und wusste schon jetzt, dass ich nach Kroatien zurückkehren würde.
Kroatien hatte mich nicht nur mit seinen Landschaften, sondern auch mit seiner Herzlichkeit und Vielfalt beeindruckt. Die Woche war viel zu schnell vergangen – aber manchmal ist es ja gerade das, was Lust auf mehr macht.
Fazit: Kroatien – Eine Rundreise, die Lust auf mehr macht!
Diese 7 Tage haben mir gezeigt, dass Kroatien weit mehr als nur traumhafte Strände zu bieten hat. Historische Städte, unberührte Natur und die Gastfreundschaft der Menschen machen dieses Land zu einem echten Juwel an der Adria. Ich bin sicher – das war nicht mein letzter Besuch!
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