Yoga und Surfen Portugal | Meine inspirierende Urlaubs-Woche

Mein Yoga-Retreat in Portugal: Yoga & Surfen in Ericeira und an der Algarve. Eine unvergessliche 8-tägige Reise mit Entspannung & Abenteuer!

Yoga und Surfen Portugal - Meine inspirierende Urlaubs-Woche

Portugal – das Land der rauen Atlantikwellen, goldenen Strände und malerischen Küstenstädte. Schon lange hatte ich davon geträumt, eine Reise zu unternehmen, die meine beiden Leidenschaften vereint: Yoga und Surfen. Und genau das sollte meine nächste Station werden. Acht Tage lang erkundete ich die schönsten Surfspots, entspannte mich bei traumhaften Yoga-Sessions und tauchte tief in die portugiesische Kultur ein. Hier ist mein Reisebericht.

Surfen, Yoga, Surfen und nochmal Yoga an Portugals Küste

Über mein Reiseziel Portugal

Hauptstadt: Lissabon – Die Stadt der sieben Hügel (und der leckeren Pastéis de Nata!)
Landessprache: Portugiesisch (und ja, es klingt anders als Brasilianisch!)
Einwohnerzahl: Rund 10,3 Millionen – plus ein paar Millionen Touristen pro Jahr
Fläche: 92.212 km² – klein, aber oho!
Berühmt für: Weltklasse-Surfspots an der Küste von Südeuropa, atemberaubende Küsten, Fado-Musik, Portwein und die längste Brücke Europas (Vasco-da-Gama-Brücke: 17,2 km!)
Kulinarische Highlights: Pastéis de Nata (sündhaft gute Puddingtörtchen), Bacalhau (Stockfisch in 1.000 Variationen) & Vinho Verde (frischer Weißwein mit leichter Perlung!)
Strände: Über 850 km Küste – von wilden Atlantikwellen bis zu ruhigen Buchten
Wetter: Mediterran – im Sommer heiß, im Winter mild (perfekt für Ganzjahres-Surf-Abenteuer!)
Beste Reisezeit: April – Oktober für Sonne & Surfen, November – März für gemütliche Städtetrips ohne Touristenmassen
Öffentliche Verkehrsmittel: Günstige Züge & Busse, aber Achtung: In Lissabon geht es oft steil bergauf – also vielleicht doch lieber die Tram nehmen!
💡 Fun Fact: Portugal hat 1916 Deutschland den Krieg erklärt – aber erst nach dem Ende des 1. Weltkriegs tatsächlich Soldaten geschickt. Besser spät als nie!

Tag 1: Ankunft in Ericeira – Ein Ort zum Ankommen

Von Lissabon an die Küste – Der erste Eindruck von Portugal

Nach einem frühen Flug nach Lissabon begann mein Abenteuer direkt am Flughafen. Ich holte meinen Mietwagen ab, stellte die Navigation auf Ericeira ein und machte mich auf den Weg. Die knapp 45-minütige Fahrt entlang der Küste war bereits ein Erlebnis für sich: Auf der einen Seite das glitzernde Meer, auf der anderen Seite sanfte Hügel mit verstreuten weißen Häusern. Ich ließ die Fenster herunter, atmete die salzige Atlantikluft ein und genoss das Gefühl, wieder auf Reisen zu sein.

Ericeira – Eine Stadt mit Surf-Vibes und portugiesischem Charme

Ericeira gilt als eines der besten Surf-Spots Europas – aber auch für Nicht-Surfer hat dieser Küstenort einiges zu bieten. Schon beim ersten Spaziergang durch die Altstadt spürte ich die entspannte Atmosphäre: enge, gepflasterte Gassen, weiß getünchte Häuser mit blauen Fensterrahmen, kleine Cafés mit frischen Pastel de Nata und Surfboards, die an Hauswänden lehnten. Hier ticken die Uhren langsamer – genau das, was ich nach meinem hektischen Alltag als Freelancerin brauchte.

Ich setzte mich in ein kleines Café mit Meerblick und bestellte mir einen starken portugiesischen Espresso. Neben mir unterhielten sich ein paar Surfer auf Englisch und Spanisch über die besten Wellen des Tages. Es war, als würde die Welt hier aus einem Mix aus Kulturen, Wellen und Sonnenschein bestehen.

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Mein Zuhause für die nächsten Tage – Ein Retreat mit Meerblick

Meine Unterkunft? Ein charmantes Yoga- & Surf-Retreat, das perfekt in die Landschaft eingebettet war. Von meiner Terrasse aus konnte ich direkt auf den Atlantik blicken, wo die ersten Surfer ihre Runden drehten. Die Einrichtung war schlicht, aber gemütlich: Holzbalken an der Decke, weiße Wände und große Panoramafenster, die den Blick auf das Meer freigaben.

Kaum hatte ich mein Gepäck abgestellt, zog es mich hinaus. Ich rollte meine Yogamatte auf der hölzernen Terrasse aus, wo bereits eine kleine Gruppe für die Abend-Session zusammenkam. Die Lehrerin führte uns durch einen sanften Flow, während die Sonne langsam im Ozean versank. Die warme Luft, das Rauschen der Wellen und die letzten goldenen Sonnenstrahlen auf meiner Haut – all das machte diesen Moment magisch.

Nach der Yoga-Session lag ich einfach nur auf meiner Matte, schaute in den Sternenhimmel und ließ die Gedanken kommen und gehen. Ich fühlte mich angekommen – nicht nur in Ericeira, sondern auch in mir selbst.

Tag 2: Die ersten Wellen & Yoga am Strand

Sunrise-Yoga am Meer – Der perfekte Start in den Tag

Der Tag begann früh – noch vor Sonnenaufgang stand ich barfuß auf dem Holzdeck unserer Unterkunft, die Yogamatte ausgerollt. Die frische Morgenluft war erfüllt vom Duft des Meeres, und in der Ferne hörte man das stetige Rauschen der Wellen. Dies sind die besonderen Moment von der mir andere Teilnehmer vom Yoga-Kurs bei Yoga und Meditation Mohr mir erzählt haben und meine Sehnsucht geweckt haben – diese Momente der Stille und Achtsamkeit machen Reisen für mich besonders.

Unsere Lehrerin führte uns durch einen Sunrise-Yoga-Flow, der sich perfekt in die morgendliche Ruhe einfügte. Mit sanften Dehnungen und bewussten Atemzügen wurde mein Körper langsam wach. Während ich in Tadasana (die Berghaltung) stand, tauchte die Sonne langsam über dem Horizont auf und verwandelte den Himmel in ein leuchtendes Farbenspiel aus Orange, Rosa und Lila. Ein Moment purer Magie.

Nach der Stunde fühlte ich mich voller Energie – bereit für den Tag und mein nächstes Abenteuer: mein erster Surfkurs in Portugal.

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Surfen am Praia do Sul – Die Wellen als Lehrer

Nach einem gesunden Frühstück mit Smoothie-Bowls, frischem Obst und portugiesischem Kaffee fuhr ich mit einer kleinen Gruppe von Surf-Anfängern zum Praia do Sul. Der feine Sandstrand lag in einer geschützten Bucht, perfekt für erste Versuche auf dem Board.

Unsere Surflehrerin war eine taffe Portugiesin mit sonnengebleichten Haaren und der entspannten Aura eines Menschen, der sein Leben den Wellen gewidmet hat. Nach einer kurzen Einführung am Strand – Wie paddelt man richtig? Wie steht man am besten auf? – ging es ins Wasser.

Und dann begann der Kampf mit dem Atlantik. Die Wellen waren stärker, als ich erwartet hatte, und jedes Mal, wenn ich versuchte aufzustehen, spürte ich, wie ich innerhalb von Sekunden wieder ins Wasser stürzte. Ich schluckte Salzwasser, lachte über mich selbst und versuchte es erneut.

Die Wellen sind deine Freunde!“ rief meine Lehrerin mir zu.

Nach unzähligen Versuchen – und einigen peinlichen Stürzen – passierte es dann plötzlich: Ich erwischte eine kleine, sanfte Welle, sprang auf, fand meine Balance und fuhr ein paar Sekunden auf dem Brett. Mein Herz schlug schneller, Adrenalin durchströmte meinen Körper – ein unbeschreibliches Gefühl!

Entspannung am Abend – Portugiesische Lebensfreude genießen

Nach einem Tag voller Bewegung und Salzwasser hatte ich mir eine Pause verdient. Am Abend zog es mich in eine kleine Strandbar, die bei Einheimischen und Reisenden gleichermaßen beliebt war. Die Atmosphäre war entspannt: sanfte Gitarrenmusik, das Klirren von Gläsern und das leise Murmeln der Gespräche um mich herum.

Ich bestellte mir eine fangfrische Dorade, dazu einen knackigen Salat mit Oliven und ein Glas portugiesischen Vinho Verde. Der leicht prickelnde Weißwein passte perfekt zu der warmen Abendluft und der Gelassenheit des Moments.

Während ich mein Essen genoss, beobachtete ich das Treiben um mich herum. Einheimische Surfer tauschten sich über die besten Spots des Tages aus, eine Gruppe junger Backpacker plante ihre Weiterreise, und ein Straßenmusiker spielte sanfte Fado-Klänge.

Ich lehnte mich zurück, schloss für einen Moment die Augen und atmete tief ein. Portugal hatte mich schon jetzt in seinen Bann gezogen.

Tag 3: Achtsamkeit in der Natur & ein Ausflug nach Sintra

Meditative Morgenwanderung – Sanfte Bewegung für Körper und Geist

Der Tag begann früh, noch bevor die Sonne über dem Horizont erschien. Ich schnürte meine Wanderschuhe und machte mich auf zu einer meditativen Morgenwanderung entlang der Klippen. Der frische Salzgeruch des Atlantiks lag in der Luft, während die Wellen kraftvoll gegen die Felsen schlugen. Ich konzentrierte mich auf jeden Schritt, atmete tief ein und ließ meine Gedanken mit dem Wind ziehen.

Anders als bei meiner letzten Yoga-Reise in Schweden, wo ich oft in dichten Wäldern unterwegs war und mich von der Stille der Natur tragen ließ, hatte diese Wanderung eine ganz andere Energie. Hier, an der rauen Küste Portugals, spürte ich die unbändige Kraft des Meeres und die unendliche Weite des Himmels. Während ich barfuß über den warmen Sand eines kleinen versteckten Strandes lief, fühlte ich mich lebendig und frei.

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Sintra – Eine Stadt wie aus einem Märchen

Nach einem stärkenden Frühstück mit frischem Obst, Nüssen und einem traditionellen Pastel de Nata machte ich mich auf den Weg nach Sintra, einer der magischsten Städte Portugals. Die Fahrt führte mich durch grüne Hügel und dichte Wälder – ein krasser Kontrast zur kargen, windgepeitschten Küstenlandschaft von Ericeira.

Der erste Halt: Der Palácio da Pena. Dieser märchenhafte Palast mit seinen bunten Türmen und verschnörkelten Fassaden wirkte wie aus einer anderen Zeit. Ich schlenderte durch die weitläufigen Gärten, staunte über die kunstvolle Architektur und genoss den Blick auf die sattgrüne Landschaft, die sich bis zum Horizont erstreckte.

Mein nächstes Ziel war die Quinta da Regaleira, ein Anwesen voller geheimnisvoller Tunnel, verwinkelter Treppen und verborgener Höfe. Besonders beeindruckend fand ich den Initiationsbrunnen, eine spiralförmige Treppe, die tief in die Erde führte. Ich stellte mir vor, wie einst Geheimbünde hier Rituale abhielten – der Ort hatte definitiv eine mystische Ausstrahlung.

Danach ließ ich mich einfach treiben. Ich bummelte durch die engen Gassen von Sintra, bewunderte die pastellfarbenen Häuser, probierte eine lokale Spezialität – die süßen Travesseiros de Sintra – und ließ mich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern.

Zurück in Ericeira – Entspannung mit Yin Yoga

Nach einem erlebnisreichen Tag in Sintra kehrte ich zurück nach Ericeira, wo mich meine Yogamatte bereits erwartete. Zum ersten Mal auf dieser Reise spürte ich die Müdigkeit in meinen Beinen und die Anspannung in meinem Rücken. Genau der richtige Moment für eine sanfte Yin-Yoga-Session.

Während wir lange, tiefe Dehnungen hielten, konnte ich meinen Körper bewusst wahrnehmen und ihm die Ruhe geben, die er brauchte. Anders als bei meiner letzten Yoga-Reise in Schweden, wo ich oft in kühlen Meditationsräumen praktizierte, genoss ich hier die warme, salzige Meeresbrise auf meiner Haut. Mit jedem Atemzug lösten sich Anspannung und Müdigkeit, bis ich in eine fast meditative Stille eintauchte.

Tag 4: Surfen für Fortgeschrittene & bewusste Ernährung

Surfen an der Praia de Coxos – Die nächste Herausforderung

Heute war es so weit: Mein erster Fortgeschrittenen-Surfkurs an der Praia de Coxos – einer der besten, aber auch anspruchsvollsten Surfspots Portugals. Im Gegensatz zu den geschützten Buchten der vorherigen Tage war das Wasser hier unruhiger, die Wellen kräftiger und die Strömung deutlich spürbar.

Ich paddelte hinaus, wartete auf den richtigen Moment und versuchte, die Energie der Welle zu lesen. Beim ersten Versuch wurde ich sofort von einer kräftigen Welle erfasst und landete unsanft im Wasser. Doch mit jedem Versuch lernte ich, mich besser auf die Bewegungen des Ozeans einzulassen. Schließlich gelang es mir, eine Welle länger zu reiten als je zuvor. Ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Kontrolle zugleich!

Anders als bei meiner letzten Yoga-Reise in Schweden, wo ich mich hauptsächlich auf Meditation und sanfte Bewegungen konzentriert hatte, spürte ich hier eine ganz neue Form der Verbindung zwischen Körper und Natur. Das Surfen forderte meine ganze Aufmerksamkeit – keine Zeit für Ablenkung, nur der Moment zählte. Ich verstand plötzlich, warum so viele Surfer dieses Gefühl als eine Form der Meditation beschrieben.

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Bewusste Ernährung für Yogis – Ein Blick in die portugiesische Küche

Nach dem intensiven Surfen war es Zeit, meinen Körper mit der richtigen Ernährung zu versorgen. Ich nahm an einem Workshop über bewusste Ernährung für Yogis teil, der von einer portugiesischen Ernährungsberaterin geleitet wurde.

Wir sprachen über lokale, nachhaltige Lebensmittel und wie man traditionelle portugiesische Gerichte gesünder gestalten kann. Besonders spannend fand ich die Idee, klassische Gerichte wie Bacalhau à Brás (Stockfisch mit Kartoffeln) oder Caldo Verde (eine traditionelle Suppe mit Grünkohl) in eine gesunde, pflanzliche Variante zu verwandeln.

Gemeinsam bereiteten wir eine vegane Variante von „Arroz de Marisco“, dem berühmten portugiesischen Meeresfrüchterisotto, mit frischen Kräutern, Quinoa und lokalen Algen zu. Ein absoluter Genuss – leicht, nahrhaft und voller Geschmack!

Mit meinem Teller in der Hand setzte ich mich auf die Terrasse der Unterkunft und genoss das Essen mit Blick auf das Meer. Der perfekte Abschluss für einen Tag voller Herausforderungen und neuer Erkenntnisse.

Tag 5: Roadtrip zur Algarve – Ein Wechsel der Kulisse

Von Ericeira in den Süden – Ein Roadtrip entlang der Küste

Nach einem letzten Blick auf die Wellen von Ericeira und einem herzhaften Frühstück mit frischen Früchten, Nüssen und knusprigem Brot packte ich meine Sachen in den Mietwagen. Mein nächstes Ziel? Die Algarve, Portugals sonnendurchfluteter Süden, bekannt für seine spektakulären Felsformationen, versteckten Buchten und das türkisfarbene Meer.

Die Fahrt dauerte etwa vier Stunden, doch sie verging wie im Flug. Ich fuhr entlang der atemberaubenden Küstenstraße, machte kurze Stopps, um den Blick auf die weiten Sandstrände und dramatischen Klippen zu genießen. Die Landschaft veränderte sich langsam: Die rauen Wellen des Nordens wichen einer sanfteren, goldenen Küstenlinie, die Straßen wurden von blühenden Mandelbäumen gesäumt.

Ankunft im Eco-Resort – Naturverbundenheit pur

Mein neues Zuhause für die nächsten Tage war ein nachhaltiges Eco-Resort an der Praia da Amoreira. Das Resort bestand aus charmanten kleinen Hütten, die perfekt in die Umgebung eingebettet waren, mit Solarenergie betrieben wurden und regionale Materialien nutzten. Keine lauten Straßen, keine Hektik – nur Natur, Stille und das sanfte Rauschen der Wellen.

Nach dem Einchecken legte ich meine Matte auf der Holzterrasse aus und ließ mich auf eine ruhige Vinyasa-Session mit Blick aufs Meer ein. Mein Körper bewegte sich im Einklang mit dem Atem, während die untergehende Sonne den Himmel in zarte Pastelltöne tauchte. Danach lief ich barfuß über den warmen Sand der Praia da Amoreira, spürte die Erde unter meinen Füßen und atmete die salzige Meeresluft tief ein. Ich hätte mir keinen besseren Ort zum Entspannen vorstellen können.

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Tag 6: Surfen in Sagres & der westlichste Punkt Europas

Surfen an der Praia do Tonel – Wellenreiten an einem magischen Ort

Der nächste Morgen begann früh mit einer kurzen Fahrt nach Sagres, einem Ort, der unter Surfern als absoluter Geheimtipp gilt. Die Atmosphäre hier war anders als in Ericeira – wilder, ungezähmter. Die Praia do Tonel, umgeben von steilen Klippen, bot kräftige Wellen und eine spektakuläre Kulisse für meinen heutigen Surfkurs.

Ich paddelte hinaus, wartete auf den perfekten Moment und ließ mich von der Energie des Atlantiks tragen. Die Wellen waren anspruchsvoll, aber ich hatte das Gefühl, sie besser zu verstehen als an meinen ersten Tagen. Jeder Ritt wurde länger, mein Selbstvertrauen auf dem Board wuchs. Ich verlor mich völlig im Flow des Ozeans und spürte, wie das Surfen langsam zur zweiten Natur wurde.

Cabo de São Vicente – Ein Ort zum Nachdenken

Nach der Surfsession zog es mich zu einem der legendärsten Orte Portugals: Cabo de São Vicente, der westlichste Punkt Europas. Hier fielen die Klippen fast senkrecht ins Meer, und der Wind war so stark, dass er mir die Haare ins Gesicht peitschte.

Ich setzte mich auf einen Felsen, ließ den Blick über die unendliche Weite des Ozeans schweifen und dachte über die vergangenen Tage nach. Wie sehr mich diese Reise geerdet hatte. In den letzten Tagen hatte ich die Balance zwischen Bewegung und Ruhe, Herausforderung und Entspannung, Abenteuer und Achtsamkeit gefunden.

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Tag 7: Kajaktour zu den Benagil-Höhlen & Abschiedsyoga

Paddeln ins Paradies – Die beeindruckenden Benagil-Höhlen

Mein vorletzter Tag in Portugal sollte noch einmal ein absolutes Highlight bereithalten: eine Kajaktour zu den berühmten Benagil-Höhlen. Diese Naturwunder, mit ihren riesigen Felskuppeln und dem türkisfarbenen Wasser, sind nur auf dem Wasserweg erreichbar.

Ich paddelte früh am Morgen los, als die Strände noch menschenleer waren. Der Atlantik war heute ruhig, die Wellen schwappten sanft gegen mein Kajak, während ich mich langsam der Höhle näherte. Als ich durch die schmale Felsöffnung glitt, offenbarte sich eine Szenerie wie aus einer anderen Welt: Die Sonne strahlte durch ein großes Loch in der Höhlendecke und tauchte das Wasser in ein magisches Licht. Ich saß für einen Moment einfach nur da und ließ diesen einzigartigen Anblick auf mich wirken.

Abschiedsyoga – Reflexion unter den Sternen

Zurück im Eco-Resort wollte ich meine Reise mit einer letzten Yin-Yoga-Stunde unter den Sternen abschließen. Wir übten sanfte Dehnungen, hielten jede Pose länger als gewöhnlich und ließen dabei all die Eindrücke der vergangenen Woche sacken.

Während ich in Savasana (der Schlussentspannung) lag, lauschte ich dem leisen Rauschen der Wellen und blickte in den funkelnden Nachthimmel. Ich dachte an meine ersten unbeholfenen Versuche auf dem Surfbrett, die herausfordernden Wellen, die tiefen Atemzüge beim Yoga und all die inspirierenden Menschen, die ich auf dieser Reise getroffen hatte.

Ich spürte eine tiefe Dankbarkeit – für Portugal, für das Meer, für die Momente der Stille und der Bewegung.

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Tag 8: Abschied & Rückreise mit einem Lächeln

Ein letztes Frühstück – Abschied mit Genuss

Am nächsten Morgen packte ich meine Sachen und genoss ein letztes, gemütliches Frühstück auf der Terrasse des Eco-Resorts. Ich gönnte mir ein frisch gebackenes Pastel de Nata, dieses süße, cremige Gebäck, das für mich inzwischen untrennbar mit Portugal verbunden war. Dazu eine Tasse kräftiger portugiesischer Kaffee – einfach perfekt.

Ich blickte noch einmal auf das Meer hinaus, das sich heute von seiner ruhigen Seite zeigte. Ich wusste, dass ich wiederkommen würde. Portugal hatte mich mit seiner Mischung aus Wellen, Yoga, Abenteuer und Gelassenheit völlig in seinen Bann gezogen.

Rückfahrt nach Lissabon – Mit neuer Energie in den Alltag

Die Fahrt zurück nach Lissabon war eine Reise voller Gedanken. In wenigen Stunden würde ich wieder im Flugzeug sitzen, auf dem Weg zurück in meinen Alltag als Freelancerin. Doch ich fühlte mich verändert – leichter, geerdeter, inspiriert.

Diese Reise hatte mir gezeigt, dass Yoga und Surfen mehr gemeinsam haben, als ich je gedacht hätte: Beide lehren Geduld, Präsenz und die Fähigkeit, mit den Wellen des Lebens zu gehen, anstatt gegen sie zu kämpfen.

Mit einem zufriedenen Lächeln bestieg ich das Flugzeug, wissend, dass Portugal für immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben würde. Até breve, Portugal – bis bald!

Fazit: Warum Yoga & Surfen in Portugal die perfekte Kombination sind

Diese Reise hat mir gezeigt, dass Surfen und Yoga sich perfekt ergänzen. Das Meer lehrt dich Geduld, das Yoga hilft dir, auf dich selbst zu hören. Portugal bietet dafür die perfekte Kulisse: von den kraftvollen Wellen in Ericeira bis zur entspannten Natur der Algarve.

Wenn du eine Reise suchst, die Körper, Geist und Seele vereint, dann ist Portugal das perfekte Ziel für deine nächste Yoga- & Surfabenteuer!

Hat dich dieser Reiseerfahrungs-Bericht inspiriert? Würdest du selbst eine Yoga- & Surfreise nach Portugal machen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!